Da wird die neue Spiel-Software installiert – doch auf dem Bildschirm tut sich nichts. Bestenfalls erscheint eine Fehlermeldung . Auch die neue Kamera will vom PC nichts wissen, der Farbdrucker verwischt die Farben… Ärger mit dem PC – und was man dagegen unternehmen kann.

Regel Nummer eins lautet: Ruhe bewahren. Es bringt nämlich rein gar nichts, sich aufzuregen – auch wenn es verständlich ist. Aber gerade wenn am Computer etwas nicht richtig funktioniert, muss der Ursache auf den Grund gegangen werden – und da ist ein kühler Kopf gefragt. Die erste Frage muss lauten: Was hat sich seit dem letzten Mal, als vielleicht noch alles wunderbar funktioniert hat, verändert?

Bei Computerspielen ist fast immer die Grafikkarte schuld

Computerspiele verlangen dem Computer am meisten ab

Bei Computerspielen ist die Sache klar: Fast immer ist die Grafikkarte Schuld. Deshalb erst mal prüfen, ob die eingebaute Grafikkarte auch wirklich ausreichend ist. Gerade Actionspielen verlangen dem PC eine Menge ab. Ist die 3D-Karte schnell genug und hat auch genügend Speicher, ist meistens der Gerätetreiber verantwortlich. Ein kleines Programm, das zwischen Windows und Hardware „vermittelt“.

Oft verlangen die Spiele die jeweils neueste Version des Treibers. Anderenfalls funktionieren sie gar nicht, sie ruckeln oder stellen Farben und Flächen merkwürdig da. Den aktuellen Treiber bekommen Sie am bequemsten auf der Homepage des jeweiligen Kartenherstellers, meist http://www.ati.de oder http://www.nvidia.de. Ganz allgemein gilt: Eine praktische Übersicht über Gerätetreiber jeder Art findet sich unter http://www.treiber.de. Die Treiber sind oft recht groß, müssen geladen, auf der Festplatte gespeichert und dann installiert werden. Meist geht das automatisch. Manchmal ist es aber auch nötig, in der Systemsteuerung die Funktion „Hardware“ aufzurufen. Hier lassen sich neue Gerätetreiber einrichten.

DirectX sorgt für Bild und Ton – aber auch für Probleme

Diagnose der Multimediafunktionen

Eine andere Problemzone: DirectX. So wird eine kostenlos von Microsoft verteilte Erweiterung für Windows genannt, die dafür sorgt, dass Grafikkarte und Soundkarte funktionieren. Auch hier gibt es ständig neue Versionen. Gut möglich, dass das verwendete Spiel eine neuere Version braucht als derzeit auf dem PC vorhanden. Welche Version aktuell benutzt ist, lässt sich leicht herausfinden. Dazu die Tasten [Windows] und [R] gleichzeitig drücken und „dxdiag“ eintippen.

Dadurch wird die praktische, aber gut versteckte Diagnosefunktion von DirectX gestartet. Ein neues Fenster erscheint. In den Bereichen „Anzeige“ und „Sound“ gibt es spezielle Testfunktionen, die überprüfen, ob alles korrekt installiert und auch funktionstüchtig ist. Diese Tests unbedingt durchführen. Falls ein Treiber nicht reagiert, weist Sie die Diagnosefunktion darauf hin – und gibt Tipps, was zu machen ist. So kommt man dem Problem fast immer auf die Spur.

Wenn andere Geräte Probleme machen

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Hier gibt´s Hilfe Eigentlich sollte heute alles ganz einfach sein: Gerät anstöpseln – und los legen. Bei den meisten Geräten klappt das auch tatsächlich. Wenn sie zum ersten Mal mit dem PC verbunden werden, erkennt Windows sie und richtet die nötige Software ein. Manchmal muss man eine CD einlegen, manchmal aber auch nicht. Bei einigen Geräten, etwa Webcams oder Speichermedien (externe Festplatten etc.), ist es nötig, die Software vorher zu installieren, also bevor das Gerät zum ersten Mal angeschlossen wird. Hier hilft ein Blick ins Handbuch weiter.

Sollten sich nach der Installation einer Software oder eines Gerätetreibers ernsthafte Schwierigkeiten einstellen, lassen sich unter Windows Me und XP die letzten Korrekturen rückgängig machen. Dazu im Ordner „Zubehör“ im Unterordner „Systemprogramme“ die Funktion „Systemwiederherstellung“ aufrufen. Hier lässt sich per Mausklick ein alter Zustand wieder herstellen.