Wenn sich ein Excel-Benutzer in einer Formel auf eine Zelle beziehen möchte, kann er aus zwei Arten von Bezügen wählen: Relative und absolute. Letztere beziehen sich konkret und unmissverständlich auf eine ganz bestimmte Zelle, etwa “A1” auf die Zelle in der linken oberen Ecke. Viel öfter kommen in Formeln jedoch so genannte relative Zellbezüge zum Einsatz. Zellangaben à la “drei Zeilen weiter oben und zwei Spalten nach rechts”, in Excel-Formeln sieht das so aus: “Z(-3)S(2)”.

Beide Methoden haben Vor- und Nachteile – spätestens, wenn die Formel kopiert oder verschoben wird. Absolute Bezüge behalten weiter ihre Gültigkeit, da sie stets auf eine konkrete Zelle verweisen. Relative Bezüge jedoch könnten durch Kopieren oder Verschieben auf eine falsche Zelle verweisen, je nachdem, ob diese Zelle mitkopiert wurde oder nicht.

Deshalb passt Excel beim Kopieren oder Verschieben eines Bereichs die relativen Bezüge normalerweise automatisch an. Das führt meistens zum richtigen Ergebnis, aber eben nicht immer. Darum gibt es eine Möglichkeit, diese Automatik zu umgehen: Mit der Tastenkombination [Strg][,] lässt sich eine Formel 1:1 kopieren, ohne dass Excel den relativen Zellbezug anpasst. Allerdings lassen sich mit [Strg][,] lediglich der unmittelbar über der aktuell markierten Zelle befindliche Zellinhalt kopieren – wenn mehrere Zellen einer Zeile markiert sind, auch eine Reihe.