DSL-Leitungen werden immer schneller. Während die erste Generation 768 Kilobit pro Sekunde geboten haben, liegt die kleine Tempostufe der Telekom nun bei 1 MBit/Sekunde. Gegen entsprechenden Aufpreis bekommen Kunden aber auch 2, 3 oder mehr MBit/Sekunde. Da fragt sich manch einer: Lohnen sich die Mehrkosten?

So eine Frage lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Beim Surfen im World Wide Web bringt ein Umstieg auf 3 MBit/Sekunde kaum bis gar keinen Vorteil. Die meiste Zeit ist nötig, um Kontakt zum Web-Server herzustellen und die Webseite dann im PC zusammen zu bauen. Die Datenübertragung geschieht unabhängig davon recht schnell. Auch gewöhnliche E-Mails landen schnell im Postkasten.

Wirklich bemerkbar macht sich ein Umstieg auf 3 MBit/Sekunde nur dann, wenn häufig große Dateien transportiert werden, etwa Bilder oder Filme. Oft wird die maximale Datenrate aber nicht mal erreicht, weil die Server überlastet sind – und die vorhandene Bandbreite auf alle angeschlossenen Besucher fair aufteilen.

Am markantesten sind die Vorteile einer schnelleren Datenleitung beim E-Mail-Austausch: Hier landet die Post, auch Mails mit umfangreichen Anhängen, spürbar schneller im eigenen PC. Auch das Versenden der E-Mails klappt deutlich schneller. Wer also ein reges Postaufkommen hat, kann sich Gedanken über einen Umstieg auf zwei oder drei MBit/Sekunde machen.