Es lĂ€sst sich wohl nicht bestreiten: Windows Vista hat nicht nur Freunde. 😉 Obwohl seit Januar auf dem Markt, will sich das neue Windows Vista Vista Versionennicht so richtig durchsetzen. Jedenfalls nicht so konsequent und ĂŒberzeugend, wie das frĂŒher bei neuen Windows-Versionen ĂŒblich war. Ich schreibe das ohne jede GehĂ€ssigkeit, denn mir gefĂ€llt Vista gut, auch wenn ich mich natĂŒrlich auch mitunter ĂŒber die eine oder andere UnzulĂ€nglichkeit Ă€rgere. Doch im Großen und Ganzen ĂŒberzeugen die Vorteile, einen modernen PC allerdings vorausgesetzt. Klar. Doch nun das: Die olympischen Spiele 2008 verzichten auf Windows Vista. Stattdessen kommt Windows XP zum Einsatz. Der VorgĂ€nger! Ein PR-GAU.

Windows Vista will einfach nicht reĂŒssieren. Die Verkaufszahlen sind eher bescheiden. Unternehmen steigen nur sehr, sehr zögerlich auf Windows Vista um. Selbst einige PC-Hersteller liefern ihre Rechner noch mit XP aus. Wenn nun die Olympischen Spiele auf Vista verzichten, und das im kommenden Jahr, anderthalb Jahre nach MarkteinfĂŒhrung von Vista, so ist das schon ein Schlag ins Gesicht fĂŒr Microsoft. Denn was erwartet man zu sehen bei Olympia? Richtig: Die Besten von den Besten. Siegertypen. Da macht es keinen guten Eindruck, wenn Vista nicht nur nicht auf dem Podest steht, sondern gewissermaßen gar nicht erst antritt. Die Entscheidung hat ĂŒbrigens Lenovo gefĂ€llt. Richtig, der chinesische PC-Hersteller, der IBM gekauft hat – und 14.000 Rechner bereitstellt, damit Olympia 2008 reibungslos ablĂ€uft.