Desktop-Suchprogramme wie sie von Yahoo, Google, MSN und anderen kostenlos angeboten werden, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Mit ihrer Hilfe lassen sich innerhalb von Sekunden Dateien auf der Festplatte aufspüren. Wer seinen Rechner jedoch mit anderen Menschen teilt, muss sich über ein Sicherheitsproblem im Klaren sein: Die Desktop-Suchdienste finden mitunter auch vertrauliche Dateien anderer Benutzer oder sogar Webseiten, die verschlüsselt übertragen worden. So können im Einzelfall Zugangsdaten sichtbar werden.

Wer das vermeiden möchte, sollte in den Optionen seiner Desktop-Suche nachschauen, ob sich die Indizierung und Suche nicht einschränken lässt. Google Desktop bietet zum Beispiel die Option „Secure pages (HTTPS) in web history“ an. Wer sie deaktiviert, stellt sicher, dass Google-Desktop keine verschlüsselt übertragenen Webseiten mehr aufspürt. Ein deutliches Plus für die Betriebssicherheit.