Es ist mysteriös: Obwohl eigentlich ausgeschaltet, springt der PC plötzlich wie von Geisterhand gesteuert an – lädt Windows und wartet auf Eingaben. Und das, obwohl der PC ordnungsgemäß herunter gefahren wurde und garantiert niemand den Startknopf gedrückt hat.

So etwas kann durchaus passieren, denn moderne PCs verfügen über eine „Wakeup“-Funktion. Eine eingebaute Aufwachfunktion, die den PC in bestimmten Situationen aufweckt. Das kann durchaus sinnvoll sein, etwa wenn der PC auf eingehende Anrufe oder bestimmte Aktionen aus dem Netzwerk reagieren soll. Wer die Aufweckfunktion aber nicht braucht, kann sie im BIOS abschalten.

Dazu den Rechner starten und gleich am Anfang die nötige Taste drücken, um ins Kontrollmenü des BIOS zu gelangen. Das ist meistens die Taste [Entf] der [F2]. Anschließend in den Einstellungen nach einer Option „Power Management“ suchen (die genauen Bezeichnungen variieren je nach BIOS-Hersteller mitunter stark). Hier nun nach einer Option „Wakeup on LAN“ oder „WakeUp By OnChip LAN“ Ausschau halten. Sofern diese Option aktiviert („enabled“) ist, kann der PC durch Aktionen im Netzwerk aufgeweckt werden. Die Option deshalb deaktivieren und das BIOS verlassen. Wichtig: Die richtigen Tasten drücken, damit die Korrekturen nicht verworfen, sondern gespeichert werden.