Je weniger Licht beim Fotografieren vorhanden ist, desto eher gibt es störendes „Rauschen“ im Digitalfoto: Die Aufnahme ist mit kleinen weißen und grauen Punkten durchzogen. Denn die Kamera muss mit den schlechten Lichtverhältnissen klar kommen, aber trotzdem ein Foto in der gewünschten Auflösung abliefern.

Das Bildrauschen lässt sich aber mitunter vermeiden. Erfahrene Fotografen können zum Beispiel die Lichtempfindlichkeit in der Kamera ändern – zumindest in besseren Kameras ist das möglich. Je höher der ISO-Wert, desto weniger Licht ist für eine Aufnahme nötig – allerdings steigt damit auch die Neigung zum Bildrauschen. Je niedriger der eingestellte ISO-Wert ist, umso besser sind die Chancen, eine Aufnahme ohne Bildrauschen hinzubekommen.

Was viele nicht wissen ist, dass die Sensortemperatur Einfluss auf das Bildrauschen hat. Der elektronische Bildsensor in der Kamera reagiert auf Wärme. Bei geringen Temperaturen neigen die Bildsensoren zu deutlicher weniger Rauschen. Darum sollte man seine Kamera wenn möglich nicht der Sonne aussetzen. Außerdem empfiehlt es sich, die Kamera auszuschalten, wenn sie nicht benötigt wird – denn schon der Bereitschaftszustand erzeugt Wärme, die sich auf den Bildsensor auswirkt.