Wohl jeder, der Digitalfotos auf einem Tintendrucker ausgibt, kennt das Problem: Die Farben auf dem Ausdruck stimmen oft nicht mit den Farben auf dem Monitor überein. Ein Problem, das auch Profis kennen. Den verwendeten Monitor so einzustellen, dass er ein farbechtes Bild liefert, ist zwar möglich – doch dieser „Kalibrierung“ genannte Vorgang muss von Experten vorgenommen werden und ist nicht ganz billig. Das kommt wirklich nur für Profis in Frage.

Es gibt aber eine zweite Fehlerquelle: Die Einstellungen im „Druck“-Menü. Vor allem beim Tintenstrahldrucker ist es wichtig, dass der Druckertreiber die verwendete Papierart kennt. Denn jedes Papier muss anders bedruckt werden – sonst verändern sich die Farbtöne, teilweise sogar erheblich. Darum bei einem Papierwechsel vor dem eigentlichen Druck im Menü („Druckoptionen“) die gewünschte Druckqualität und vor allem das verwendete Papier auswählen. Es macht einen großen Unterschied, ob auf Normalpapier, auf glänzendes oder mattes Fotopapier gedruckt wird. Und die Auswahl an Papiersorten ist deutlich größer.