Wer mit dem Windows Explorer einen Ordner ansteuert, der Bilder enthält, kann sich Miniversionen der Fotos zeigen lassen, so genannte „Thumbnails“ (wörtlich: Daumennägel). Windows muss die vorhandenen Bilder dazu allerdings „runterrechnen“, damit sie in der gewünschten Größe auf dem Bildschirm angezeigt werden können. Das kostet etwas Zeit. Darum speichert der Windows Explorer die Miniversionen in der Systemdatei thumbs.db, damit die Fotos nur einmal klein gerechnet werden müssen.

Jeder Ordner auf der Festplatte, der Bilder enthält, hat deswegen früher oder später auch eine Systemdatei thumbs.db. Sind besonders viele Fotos auf der Festplatte gespeichert, kann die Systemdatei recht umfangreich werden. Das kostet eine Menge Speicherplatz. Darum besteht die Möglichkeit, den Thumbnail-Service auch abzuschalten. Dazu im Menü „Extras“ die Funktion „Ordneroptionen“ auswählen. Nach einem Klick auf den Reiter „Ansicht“ erscheint die Option „Miniaturansichten nicht zwischenspeichern“. Ist die Option deaktiv, legt Windows keine Minibilder mehr an. Bestehende thumbs.db-Dateien können jederzeit gelöscht werden.

1 Antwort
  1. helmut
    helmut sagte:

    Ich habe davor in einigen Foren nachgelesen. Es ist ein Graus. Viele duemmliche Kommentare in einem schlechten deutsch die den Kern nicht treffen. Daher hat mir die obige Erklaerung gut gefallen. Kurz und buendig und verstaendlich erklaert. Danke.
    Gruss
    Helmut

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