Wird eine Musikdatei im Explorer geöffnet oder eine Videodatei gestartet, eine E-Mail-Adresse angeklickt oder eine Webadresse eingetippt, ruft Windows automatisch die passende Anwendung auf. So weit, so praktisch. Doch viele Benutzer haben heute gleich mehrere Browser, E-Mail-Programme oder Musikanwendungen installiert. Viele stört es zum B Beispiel, wenn das verhältnismäßig schwergewichtige iTunes den Dienst antritt, bloß weil eine MP3-Datei abgespielt werden soll. Es entsteht der Eindruck, als entscheide Windows willkürlich, welche der vorhandenen Anwendungen gestartet wird – dabei ist alles ganz genau festgelegt.

Dazu im Menü „Start“ auf „Alle Programme“ klicken und anschließend die Option „Programmzugriff und –standards“ auswählen. Danach die Option „Benutzerdefiniert“ anklicken, schon erscheint eine Liste aller in Frage kommender Programme auf dem Bildschirm. Hier lässt sich bequem festlegen, welcher Player, welcher Browser oder welches E-Mail-Programm als „Standard“ gelten soll. Diese Anwendung wird von Windows automatisch ausgeführt, sollte eine entsprechende Datei ausgewählt oder eine passende Eingabe gemacht werden (etwa eine Webadresse). Die Einstellungen lassen sich jederzeit ändern.