Auch wenn moderne Rechner heute in der Regel mit reichlich Arbeitsspeicher ausgestattet sind: Irgendwann wird es eng – und der Rechner beginnt, langsamer zu werden. Viele Programme sind alles andere als schlank und verbrauchen eine Menge Arbeitsspeicher. Je mehr Programme gleichzeitig geladen wurden, etwa automatisch beim Start, um so schneller ist der Speicher „aufgebraucht“. Windows lagert Teile des Arbeitsspeichers dann auf Festplatte aus, um weiter arbeiten zu können – aber das verlangsamt das Arbeitstempo spürbar.

Wenn der Rechner spürbar lahmt, empfiehlt es sich deshalb, nach den größten Speicherfressern zu suchen. Dazu den Task-Manager starten, der sich über die Tastenkombination [Strg][Alt][Entf] aufrufen lässt. Hier das Register „Prozesse“ ansteuern. Um herauszufinden, welche Prozesse den meisten Speicher verschlingen, im Menü „Ansicht“ auf „Spalten auswählen“ klicken und die Option „Größe des virtuellen Speichers“ aktivieren. Der Task-Manager informiert dann detailreich darüber, wie viel Speicher durch jeden einzelnen Prozess in Beschlag genommen wird.

Ein Doppelklick auf „Virtueller Speicher“ sorgt dafür, dass Windows die Prozesse sortiert – die speicherhungrigsten erscheinen zuerst. Alle Programme, die nicht mehr gebraucht werden, lassen sich von hier aus bequem beenden: Einfach mit der rechten Maustaste anklicken und die Funktion „Prozess beenden“ auswählen. Die anschließende Sicherheitswarnung bestätigen – und überprüfen, ob der Rechner nun insgesamt schneller arbeitet. Sollte es sich beim beendeten Prozess um eine Anwendung handeln, die automatisch nach jedem Rechnerstart geladen wird, lohnt es sich zu überlegen, ob das wirklich nötig ist. Viele Programme braucht man doch eher selten, da ist es besser, sie im Einzelfall manuell zu starten (etwa Überwachungsprogramme für den angeschlossenen Drucker).