Es gibt Phänomene, die können einen in die Verzweiflung treiben – weil die Ursachen nicht klar sind und auch keine Lösungsansätze vorliegen. So kommt es auf manchen PCs zum Beispiel vor, dass ein Doppelklick auf einen Ordner, etwa im Windows Explorer, nicht mehr den Ordner öffnet, sondern das Suchen-Fenster. Schuld ist in der Regel eine unsauber programmierte Anwendung, die Korrekturen an der Registry vorgenommen hat.

Das Problem lässt sich aber wieder beseitigen. Dazu im “Start”-Menü die Funktion “Ausführen” aufrufen und dort “regedit” eingeben, um den Registry-Editor zu starten. Damit lässt sich die Systemdatenbank Registry bearbeiten. Hier nun auf “HKEY_CLASSES_ROOT”. Hier nun doppelt auf den Ordner “Directory” klicken, damit sich die Unterverzeichnisse öffnen. Danach “Shell” auswählen und in der rechten Fensterhälfte doppelt auf “(Standard)” klicken. Dort “none” eingeben, den Editor schließen und Windows neu starten. Es sollte danach wieder möglich sein, Ordner durch gezielten Doppelklick zu öffnen.

1 Antwort
  1. Peter
    Peter sagte:

    Es hat mein Problem gelöst!
    Habe es zuvor mit allem möglichen wie “Ordneroptionen”…usw. vergeblich probiert.
    Habe sogar das Programm mit welchen die Ordner bei Doppelklick immer öffneten (VLC Player!!!), deinstalliert.
    Danach suchte sich Windows wohl automatisch irgendein anderes Programm…(Quicktime!!!)
    Dann hatte ich es aufgegeben, und die Symbole und Ordner nur noch mit Rechtsklick und Explorer geöffnet.
    Aber mit diesem Tip werden die Einstellungen so vorgenommen, daß sich bei Doppelklick wieder der Explorer öffnet und der Inhalt angezeigt wird.
    Danke!!!

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