Jedes mit einer Digitalkamera aufgenommene Foto hat bei näherer Betrachtung einige Störungen, die vor allem auf dunklen Flächen und in der Vergrößerung gut erkennbar sind: Fremdartig wirkende Pixel, meist grau, die eigentlich nicht zum Bild passen. Dieses so genannte Rauschen oder Bildrauschen entsteht in der Elektronik der Kamera, da wo das eingefangene Bild in ein Digitalfoto umgerechnet wird.

Wie stark das Rauschen ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die wichtigsten: Motiv, ISO-Einstellung, Kameratemperatur und von der eingebauten Umrechnungselektronik der Kamera. Bei hellen Aufnahmen gibt es praktisch nie störendes Bildrauschen. Je dunkler das Motiv und je dunkler die Lichtsituation, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, das hier fehlt was!

Die Empfindlichkeit lässt sich bei besseren Kameras über die ISO-Einstellung einstellen. Damit wird auch das Rauschverhalten beeinflusst. Grundsätzlich gilt: Bei höherer Empfindlichkeit nimmt auch die Gefahr des Bildrauschens zu. Also je höher der eingestellte ISO-Wert, desto größer die Gefahr von Bildstörungen.

Wer die Zeit hat, sollte bei schwierigen Lichtverhältnissen verschiedene ISO-Werte ausprobieren und sich dann entscheiden, welche Einstellung am besten geeignet ist.