Das Booten (Starten) des PCs dauert eine ganze Weile. Zumindest dann, wenn der Rechner komplett abgeschaltet und später wieder hochgefahren wird. Viel schneller geht’s, wenn der PC nur in den Ruhezustand versetzt wird. Hier wird der aktuelle Speicherinhalt auf Festplatte gespeichert und der Rechner anschließend in einen Schlafmodus versetzt; es reicht dann ein Mausklick oder Tastendruck, um den PC wieder zu „wecken“. Da sich Windows XP alles merkt, kann der Benutzer anschließend genau dort weiter arbeiten, wo er vorher aufgehört hat.

Um den Ruhezustand zu aktivieren, ist die entsprechende Option in der Funktion „Beenden“ im „Start“-Menü zu verwenden. Schneller lässt sich der PC in den Ruhezustand versetzen, wenn man ein Icon „Ruhezustand“ auf dem Desktop anlegt. Dann reicht ein Doppelklick darauf, um den PC herunterzufahren. Dazu mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops klicken und „Neu | Verknüpfung“ auswählen. Anschließend folgende Anweisung in die Dialogbox eingeben:

rundll32.exe powrprof.dll,SetSuspendState

Es dürfen sich keine Tippfehler einschleichen. Mit „Weiter“ bestätigen und der Verknüpfung nun noch einen Namen geben, zum Beispiel „Ruhezustand“. Nach Bestätigen mit „OK“ legt Windows XP ein neues Icon auf dem Desktop an. Ein Doppelklick darauf, und Windows XP versetzt den Rechner in den Ruhezustand. Das dauert nur wenige Sekunden – und das spätere Hochfahren ist auch deutlich schneller erledigt.