Man kann sich gespeicherte Digitalfotos mit Hilfe des in Windows XP eingebauten Bildbetrachters anschauen – oder eine schicke Diashow anfertigen, die automatisch die ausgewählten Fotos präsentiert, mit hübschen Effekten für die Übergänge zwischen den Bildern. Der Handel bietet leistungsfähige Spezialprogramme an, die solche Dia-Shows herstellen, die sich wahlweise auf dem Computermonitor oder – auf DVD gebrannt – auf dem Fernseher anschauen lassen.

Doch es muss gar nicht immer teure Spezial-Software sein. Denn wozu ist Windows XP serienmäßig mit dem Movie Maker ausgestattet? Eigentlich ein Videoprogramm, mit dem sich Digitalvideos schneiden lassen. Doch der Movie Maker kann auch Dia-Shows herstellen. Dazu den Movie Maker starten und auf “Bilder importieren” klicken. Anschließend lassen sich Fotos per Drag and Drop aus dem Windows Explorer in den Movie Maker ziehen.

Danach die Fotos einzeln auf dem Storyboard am unteren Fensterrand platzieren. Es stehen alle Effekte des Movie Makers zur Verfügung, etwa für die Übergänge zwischen den Bildern. Der eine bevorzugt aufwändige Blenden, da flattern die Aufnahmen regelrecht ins Bild, andere favorisieren einfach, weiche Blenden.

Natürlich lässt sich auch festlegen, wie lange die Bilder zu sehen sein oder die Blenden dauern sollen. Ist die Dia-Show fertig, lässt sich das Ergebnis – der fertige Film sozusagen – wahlweise auf dem Computer speichern, auf CD brennen oder per E-Mail verschicken. Der Movie Maker bietet verschiedene Möglichkeiten an und hilft beim Herstellen des Films.