Wer seinen PC möglichst schnell booten möchte, verwendet den Standby- oder Ruhezustand-Modus. Dabei wird der PC nicht komplett heruntergefahren, sondern praktische „eingefroren“. Beim „Wiederauftauen“ muss nur noch der gespeicherte Zustand aus dem Speicher (Standby) oder von der Festplatte (Ruhezustand) geladen werden. Nach wenigen Sekunden ist der PC betriebsbereit.

Normalerweise versetzt der Befehl „Start | Ausschalten | Standby“ den PC in den Tiefschlaf. Praktischer ist jedoch die Möglichkeit, dafür einfach den Ein-/Ausschalter des PCs zu „missbrauchen“. Hierzu muss lediglich der Ein-/Ausschalter des PCs umprogrammiert werden: In der Systemsteuerung einfach den Eintrag „Energieoptionen“ wählen und in das Register „Erweitert“ wechseln. Das Feld „Beim Drücken des Netzschalters am Computer“ bestimmt, was beim Drücken des Ein-/Ausschalters passieren soll. Wer hier den Eintrag „In den Ruhezustand wechseln“ auswählt, kann den PC ab sofort mit einer einzigen Handbewegung in den Schlafmodus versetzen. Keine Sorge: Das normale Ausschalten ist auch weiterhin möglich. Wenn der Netzschalter mehr als vier Sekunden gedrückt gehalten wird, schaltet sich der PC komplett aus. Besser ist jedoch, das „richtige“ Herunterfahren mit dem Befehl „Start | Ausschalten | Ausschalten“.