Die Einführung der USB-Schnittstelle vor knapp 10 Jahren hat den Umgang mit externer Hardware wie Druckern, Festplatten oder Mäusen erheblich vereinfacht. Einfach die neue Hardware anstöpseln, und schon kann losgehen mit dem Drucken, Speichern oder Scannen. Und doch kommt es noch immer zu spontanen Ausfällen. Ohne Vorwarnung quittieren USB-Geräte mitunter den Dienst und reagieren nicht mehr. Schuld ist eine Funktion in Windows, die USB-Geräte bei Leerlauf ausschaltet. Windows „vergisst“ dann schlicht und ergreifend, die Geräte wieder zu „wecken“.

Das Abschalten der USB-Geräte lässt sich zum Glück unterbinden. Hierzu muss zunächst der Geräte-Manager geöffnet werden, etwa mit dem Befehl „Start | Systemsteuerung | System | Hardware | Geräte-Manager“. Anschließend unter „USB-Controller“ auf einen beliebigen „USB-Root-Hub“-Eintrag klicken und den Befehl „Aktion | Eigenschaften“ aufrufen. Im Register „Energieverwaltung“ muss jetzt nur noch das Kontrollkästchen „Computer kann Gerät ausschalten, um Energie zu sparen“ ausgeschaltet werden. Die Funktion macht eigentlich nur auf Notebooks Sinn – am stationären PC sollte sie besser deaktiviert bleiben.