Lange Zeit galt der Adobe Reader in Sachen Sicherheit als unantastbar. Die Zeiten sind vorbei. Bereits mehrfach hat die im Adobe Reader integrierte JavaScript-Funktion Sicherheitslücken offenbart. Findige Hacker konnten damit Inhalte von PDF-Dateien ausspionieren oder schadhafte Software auf dem Rechner ausführen. Zwar stellt Adobe ständig neue Versionen des Readers zur Verfügung, um die Sicherheitslücken zu stopfen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die JavaScript-Funktion des Readers besser ausschalten.

Hierzu genügt es, im Dialogfenster “Bearbeiten | Grundeinstellungen | JavaScript” das Kontrollkästchen “Acrobat JavaScript aktivieren” auszuschalten. Ab sofort ist das Ausführen von dynamischen JavaScripts im PDF-Dokument nicht mehr möglich. Betrachten lassen sich die PDFs aber immer noch; lediglich die dynamischen Funktionen sind ausgeschaltet. Das macht aber nichts: Die meisten seriösen PDF-Dokumente verzichten eh auf die JavaScript-Funktionalität des Browsers.

1 Antwort
  1. Webdesigner Stuttgart
    Webdesigner Stuttgart sagte:

    Hallo das ist wohl war, die neuesten Trojaner haben es gezeigt. Diese wie der Trojan Agent/Gen wurden eben über diese Sicherheitslücke auf dem Rechner eingeschleusst und haben die FTP Daten ausspionert.
    Klasse Artikel!

    Grüße aus Stuttgart

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