Die Zeiten, in denen auf eine Audio-CD lediglich 80 Minuten Musik passten, sind längst vorbei. Moderne Musikformate wie MP3 oder WMA speichern Musik Speicherplatz sparend. So passen mühelos mehrere Stunden Musik auf die Silberscheibe. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die so genannte Bitrate, mit der die Songs aufgenommen werden. Bei einer vergleichsweise hohen Klangqualität bei einer Bitrate von 192 KBit/s passen immerhin sieben Stunden Musik auf einen Rohling. Wird die Bitrate weiter verringert, sinkt zwar die Musikqualität – aber es passt noch mehr Musik auf die CD.

Wer mit dem kostenlosen Windows Media Player 11 seine Musiksammlung auf CD brennen möchte, kann die Bitrate vom Media Player dynamisch anpassen lassen. Damit mehr Musikstücke auf eine CD passen, konvertiert der Media Player die Songs dann automatisch in das passende Format. So passen im Extremfall sogar bis zu 47 Stunden Musik auf eine einzige CD.

Um den Speicherplatz auf CDs zu erhöhen, muss zunächst im Dialogfenster „Extras | Optionen“ im Register „Brennen“ ganz unten die Option „Konvertieren in“ aktiviert werden. Jetzt lässt sich mit dem Schieberegler bestimmen, in welches Format der Media Player die Songs beim Brennen konvertieren soll. Damit der dabei entstehende Klangverlust nicht zu deutlich ausfällt, sollten die Bitrate mindestens 64 KBit pro Sekunde betragen. Alles darunter erinnert mehr an ein „schepperndes Radio“. Bitraten von 48 KBit/s und 32 KBit/s sind nur für Hörspiele und Hörbücher geeignet, nicht aber für Musik.