Alles automatisch: Bei modernen Digitalkameras sorgen Automatikprogramme meist für die richtige Ausleuchtung und Belichtungszeit. Mitunter ist aber auch trotz Automatik ein wenig Handarbeit angesagt, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Das gilt insbesondere beim Fotografieren in dunkleren Umgebungen wie Museen oder auf Messen. Wer hier ohne Blitz fotografieren muss – das ist in den meisten Museen sogar Pflicht -, muss in die Trickkiste greifen.

Ganz wichtig: Beim Fotografieren ohne Blitz sollte in dunklen Räumen eine höhere ISO-Empfindlichkeit gewählt werden, um das Verwackeln der Bilder zu vermeiden. Üblicherweise verwenden Digitalkameras die ISO-Stufe 100 oder 200. Im Konfigurationsmenü der Kamera sollte hier eine höhere Stufe, idealerweise ISO 400 gewählt werden. Eine noch höhere Stufe ist meist nicht sinnvoll. ISO 800 führt beispielsweise meist zu Bildrauschen, einer störenden Vergröberung des Bildes. Trotz hoher ISO-Stufe wichtig: Beim Fotografieren am besten die Kamera an einer Wand oder Mauer anlehnen, damit das Bild nicht verwackelt. Übrigens: Besitzer einer Spiegelreflexkamera können statt einer anderen ISO-Stufe auch ein lichtstärkeres Objektiv mit einer Anfangsöffnung von 2.8 oder größer verwenden. Damit verliert das Bild zwar etwas an Tiefenschärfe, dafür gelingen Fotos in dunklen Umgebungen auch ohne Blitz meist auf Anhieb.