Jörg Schieb begibt sich jede Woche auf die Suche nach besonders interessanten, besonders ausgefallenen Webseiten, die er hier in seinen Surftipps zeigen kann. Diese Woche ist ein unterhaltsamer Blog darunter. Von einem Mann, den wohl fast alle kennen, und das nicht nur, weil der Mann im grauen Trenchcoat stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts ist.

Keine Frage: Dieser Mann kann einen zur Verzweiflung treiben. Horst Schlämmer, stellv. Chefredakteur vom Grevenbroicher Tageblatt. Auf seine alten Tage macht Horst Schlämmer doch glatt noch den Führerschein.

Und das ist dann auch der Titel seines Blogs unter http://www.schlaemmerblog.tv. Ein witzig gemachtes Online-Tagebuch von, mit und über Horst Schlämmer. Lesenswert die Beiträge von Praktikantin Valerie, die für so manche Panne verantwortlich ist.

Am schönsten sind aber die kleinen Einspielfilme. Horst Schlämmer, wie er leibt und lebt.

Ein herrlicher Spaß. Eins sollte man allerdings wissen: Der Schlämmerblog ist nicht etwa ein Hobby von Horst Schlämmer, sondern “Branded Entertainment”. Ein großer Autohersteller sponsert den Blog.

“Freunde, ich habe jetzt Feierabend”

http://www.schlaemmerblog.tv

Sehr unterhaltsam ist auch die nächste Webseite. Hier machen Kinder aus aller Welt Geräusche von Tieren nach. Interessanterweise klingt das mitunter ganz schön unterschiedlich, bedingt durch die sprachlichen Eigenheiten.

So zum Beispiel klingt ein Schwein, wenn ein deutsches Kind es nachmacht. Holländische Kinder grunzen anders. Und so macht das Schwein in Korea:

Ob Hund, Katze oder Maus, Löwe, Kuh, Esel oder Pferd: Unter aks-surftipps.de/tierstimmen kann man sich anhören, wie Kinder aus 18 Länder die verschiedenen Tiere nachmachen. Etwa … eine Ente. Die Tonqualität ist nicht immer optimal, aber die Webseite hat zweifellos jede Menge Charme.

http://www.aks-surftipps.de/tierstimmen

Zum Schluss wieder ein hübsch gemachtes Spielchen. Gateway heißt es, unter http://www.aks-surftipps.de/gateway. Hier geht es darum, diesen kleinen Roboter durch ein Labyrinth zu steuern. Jeder Raum hat ein kleines Geheimnis. Mal müssen Knöpfe in der richtigen Reihenfolge gedrückt werden, damit sich die Tür auf der anderen Seite öffnet.

Mal wollen Geheimnisse gelüftet werden. Hier zum Beispiel müssen die Farben im Boden mit denen über der Tür übereinstimmen. In einem anderen Bild muss der Roboter durch ein Teleskop schauen – und den spiegelverkehrt notierten Geheimcode entdecken, um die Tür zu öffnen.

Klasse. Die Spielstände lassen sich speichern. Ist auch besser so, denn es dauert schon ein paar Stunden, die Rätsel alle zu lösen. Na dann, viel Erfolg.

www.aks-surftipps.de/gateway