Wer viele Briefe frankiert oder Pakete verschickt, sollte sich StampIt anschauen. Mit der Software von der Post lassen sich Briefe und Pakete elektronisch frankieren.

Es gibt Programme, die machen das Leben leichter – aber kaum einer kennt sie. StampIt ist ein gutes Beispiel dafür. Das Programm der Deutschen Post führt ein Schattendasein und sollte endlich mal ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden. Denn StampIt ist innovativ, clever ausgedacht, komfortabel in der Handhabung und obendrein auch noch nützlich. Solche Programme sollten einfach bekannter sein!

Druckt Briefmarken aus

StampIt ist sozusagen die ganz persönliche Postfiliale für zu Hause und Büro. Mit dem Programm lassen sich Briefe und Päckchen frankieren, Umschläge jeder Art bedrucken sowie Paketzettel beschriften. Alles komfortabel am eigenen PC. Mit StampIt frankierte Paket werden von der Post sogar einen Euro günstiger transportiert.

Die Idee ist simpel: Anstatt passende Briefmarken aufzukleben, startet man die StampIt-Software, wählt die passende Frankierung und druckt die Briefmarke mit dem eigenen Drucker aus. Die Software hilft vorher nicht nur beim Auswählen der passenden Frankierung, sondern bietet auch eine Postleitzahlensuche. Natürlich spuckt der Drucker keine schmucke Marke aus, mit berühmten Personen oder Bauwerken drauf, sondern ein nur wenige Zentimeter breiten Barcode – ganz ohne Zacken. Der für jede Sendung individuelle Code kann in den Vertriebszentralen von Scannern erfasst werden.

Vielseitige Software

Zugegeben, das ist zweifellos nüchtern und lässt Philatelisten sicher aufjaulen, aber dafür auch ungemein praktisch. Vor allem in kleinen Büros, wo sich die Anschaffung einer Frankiermaschine in der Regel nicht lohnt. Alles, was man braucht, um seine Postsendungen mit StampIt selbst zu frankieren, ist ein PC mit Internetanbindung sowie einen Drucker. Außerdem wird ein Portokonto eingerichtet, das sich jederzeit mit Hilfe der Software aufladen lässt. Die Post zieht den Betrag per Lastschrift vom Konto ein.

Mit der vor einigen Tagen veröffentlichten neuen Version von StampIt lassen sich auch Päckchen und Pakete frankieren oder Paketaufkleber bedrucken. StampIt enthält ein eigenes Adressbuch. Hier kann der Benutzer häufiger verwendete Adressen speichern, sodass sie nicht jedes Mal neu eingegeben werden müssen. StampIt hilft außerdem, die Portokasse zu verwalten. Das Programm führt Buch über alle frankierten Sendungen.

Verschiedene Ausgaben

Es gibt verschieden Ausgaben von StampIt. Wer StampIt Web benutzt, braucht gar keine Software zu installieren. Hier wird alles über die StampIt-Webseite erledigt, der Ausdruck erfolgt über PDF-Dokumente. Es entstehen einmalige Einrichtungskosten von drei Euro, ideal für alle, die nur gelegentlich Briefe und Pakete verschicken. StampIt Home 2.0 kostet 9,50 Euro und bietet deutlich mehr Komfort. Wichtigster Pluspunkt: Die Frankierung lässt sich dank Add-In sogar aus Microsoft Word heraus erledigen, was besonders bequem ist. Außerdem ist so auch ein Seriendruck möglich. StampIt Home 2.0 ist gut geeignet für Freiberufler und kleinere Unternehmen.

Die größte Lösung ist StampIt Business für 89,50 Euro. Diese Version bietet Mehrplatzfähigkeit, höheres Portoaufkommen, Einlieferungslisten, Labeldruck und einiges mehr, lohnt sich aber nur für Büros mit recht hohem Postaufkommen. Unter http://www.springhin.de/stampit gibt es eine Übersicht über die Funktionen der einzelnen Versionen.

StampIt ist wirklich praktisch und bewährt sich in den meisten kleineren Büros ganz schnell.



STAMPIT Home - die Lizenz zum Portodrucken