Viele nutzen den neuen Onlinekalender von Google, um damit ihre Termine zu verwalten. Das kann durchaus praktisch sein, denn wer konsequent alle Termine in den Onlinekalender einträgt, kann immer und überall darauf zugreifen, ohne verschiedene Rechner, Notebooks und Organizer synchronisieren zu müssen. Darüber hinaus bietet Google Kalender auch die Möglichkeit, sich mit anderen Personen bei Terminen abzustimmen: Mitarbeiter, Kollegen oder Familienangehörige können – auf ausdrückliche Einladung! – in den Kalender hinein schauen. Ob die Besucher dann lediglich sehen können, ob man an einem bestimmten Termin Zeit hat, oder ob die sogar ganz konkret alle Termine lesen können, lässt sich in den Optionen von Google Kalender einstellen.

Genau da liegt das Problem. Manche Benutzer wissen das nicht und entscheiden sich irrtümlich für einen „öffentlichen“ Kalender. Dann sind alle Termine öffentlich für jeden zu sehen. Deshalb im Zweifel die Optionen überprüfen. Dazu nach dem Einloggen bei Google Kalender (calendar.google.com) in der linken Spalte neben den Kalender klicken und „Kalendereinstellungen“ auswählen. Danach auf „Freigabeeinstellungen ändern“ klicken. Hier lässt sich einstellen, ob der eigene Kalender für jeden sichtbar sein soll, ob nur bestimmte Personen reinschauen dürfen oder ob der komplette Kalender privat ist. „Diesen Kalender nicht freigeben“ sollte auswählen, der nicht möchte, dass andere den Kalender lesen können.