Der Kartendienst Google Maps und der virtuelle Globus Virtual Earth greifen beide auf dasselbe Datenmaterial zurück, das gilt insbesondere auch für die präsentierten Aufnahmen von oben. Wer sich in einer Gegend genauer umschaut, erkennt allerdings einen Unterschied: Google Earth lässt mitunter eine höhere Zoomstufe zu als Google Maps. Bei Google Maps ist oft eher Schluss, als eigentlich nötig wäre. Das vorhandene Datenmaterial erlaubt eigentlich, dass man weitere Vergrößerungen vornimmt – aber der Schieberegler in Google Map, der beim Zoomen hilft, weigert sich, näher heranzuzoomen.

Durch einen Trick ist es möglich, weitere zu zoomen. Dazu zunächst den gewünschten Ausschnitt wählen und unter Google Maps die maximal mögliche Zoomstufe wählen. Anschließend auf den Link „URL zu dieser Seite“ klicken und die Adresse in die Zwischenablage kopieren, etwa durch die Tastenkombination [Strg][C]. Danach die Adresse in die Adresszeile des Browsers übernehmen.

Am Ende der Adresse gibt es eine Stelle, die „&z=18“ oder „&z=19“ lautet. Dieser Wert gibt die von Google Map verwendete Zoomstufe an. Bei Google Maps ist in der Regel bei 18 oder 19 Schluss. Google Earth nutzt aber auch Zoomstufen von 20, 21, 22 oder teilweise sogar 23, je nachdem, wie hoch aufgelöst das Bildmaterial vorliegt. Wer den Wert „&z=19“ nun manuell ändert in „&z=20“, „“&z=21“ etc., kann ausprobieren, ob besseres Material vorliegt – und die höheren Zoomstufe auch unter Google Maps genießen.