Während alte Röhren-Monitore mitunter verschwommene Bilder präsentieren, liefern moderne Monitore heute in der Regel gestochen scharfe Bilder. Oft sogar zu scharf. Denn wer zu nah vor Geräten sitzt, kann jedes einzelne Pixel erkennen. Die Schärfe ist zwar im Sinne des Erfinders, lenkt bei zu geringem Abstand das Auge aber zu sehr ab. Darum sollte man auf den richtigen Abstand zum Monitor achten. Mit einer einfachen Formel lässt sich leicht der optimale Abstand ermitteln.

Die beste Sitzposition ergibt sich aus der Multiplikation “Bildhöhe mal 6”. Bei einem Fernseher mit einer Diagonalen von 82 Zentimetern und einem Seitenverhältnis von 16:9 beträgt die Bildhöhe zirka 40 Zentimeter. Der optimale Abstand beträgt damit 2,40 Meter (40 cm x 6). Bei einem geringeren Abstand sind die einzelnen Pixel erkennbar; das Bild ist zu scharf und die Augen können das Gesamtbild nicht korrekt erfassen. Bei einem größeren Abstand gehen Details des Bildes verloren. Vor dem Kauf eines großen Flachbildschirms lohnt es sich also, im Wohnzimmer genau nachzumessen.

2 Kommentare
  1. Carsten Münch
    Carsten Münch sagte:

    Ich habe eine 42″ FullHD-Plasma bei einem Abstand von etwa 2,40 m. Ich sehe bei diesem Abstand keinerlei Pixel. An meiner Sehstärke liegt das aber nicht. Bei modernen Flachbildschirmen liegt der optimale Abstand bei dem 2- bis 3-fachen der Panelhöhe. Wenn man ausschließlich HD-Material ansieht reicht ein 82-cm-TV bei weitem nicht aus, die Details auch noch in 2,4 m darszustellen, selbst bei skaliertem SD-Bild nicht. Hier wäre Diagonale von mindesten 42″, besser noch 46″ (107cm bzw. 117cm) angezeigt.

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