Windows ist bereits von Hause aus mit einer praktischen ZIP-Funktion ausgestattet. Über das Kontextmenü der rechten Maustaste lassen sich Dateien oder ganze Ordner in komprimierter Form speichern. Der Windows-Zipper macht seine Arbeit eigentlich ganz ordentlich, ist vom Funktionsumfang aber eher spartanisch. Profis greifen lieber zu Pack-Tools wie WinZip oder PowerArchiver. Der Windows-eigene Packer ist dann überflüssig und kann getrost deaktiviert werden. Das verhindert Konflikte zwischen den Packprogrammen und sorgt für mehr Übersicht im Kontextmenü.

Der Windows-Zipper lässt sich über einen Spezialbefehl ausschalten. Einfach die Tastenkombination [Windows]+[R] drücken, den Befehl

regsvr32 /u zipfldr.dll

eingeben und mit OK bestätigen. Das ZIP-Programm von Windows wird damit deaktiviert und taucht auch nicht mehr im Kontextmenü auf. Um den Zipper wiederzubeleben, genügt im „Ausführen“-Dialogfenster folgender Befehl:

regsvr32 zipfldr.dll