Viele Anwender sind von Windows Vista enttäuscht und kehren zum Vorgänger Windows XP zurück. Das ist generell kein Problem. Mit der Installations-CD von Windows XP lässt sich aus einem Vista-PC wieder ein XP-Rechner machen. Oft bleiben dabei aber Reste des „alten“ Vista-Systems auf der Festplatte zurück. Einfach löschen lassen sich die verwaisten Ordner allerdings nicht; sie sind gesperrt. Selbst mit dem Umweg über DOS- oder Linux-Befehlen lassen sich die Vista-Reste nicht entfernen. Nur mit einem pfiffigen Trick wird der PC die Dateien los.

Hierzu muss der Besitzer der übriggebliebenen Dateien wechseln. Nutzer von Windows XP Home müssen den PC zuerst im abgesicherten Modus starten, bei Windows XP Professional genügt ein normaler Start. Danach mit der rechten (!) Maustaste auf den zu löschenden Ordner klicken und den Befehl „Eigenschaften“ aufrufen. Jetzt auf „Sicherheit“ und „Erweitert“ klicken und im Register „Besitzer“ als neuen Besitzer das eigene Benutzerkonto auswählen. Anschließend das Kontrollkästchen „Besitzer der Objekte und untergeordneten Container ersetzen“ ankreuzen und mit „Übernehmen“ bestätigen. Da der Besitzer gewechselt hat, lassen sich die störrischen Dateien jetzt problemlos löschen.

2 Kommentare
  1. Carsten
    Carsten sagte:

    Ach ja vielleicht kannst du noch ergänzen, dass man, sollte „Einfache Dateifreigabe verwenden“ aktiviert sein den Reiter „Sicherheit“ garnicht sieht und das zunächst in den Ordneroptionen deaktivieren muss.

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