Der kleine Lüfter auf dem Prozessor hat eine Menge zu tun. Sofort nach dem Einschalten sorgt der Mini-Ventilator dafür, dass es der CPU nicht zu heiß wird. Besonders bei älteren PCs, die bereits viele Betriebsstunden hinter sich haben, kann der CPU-Kühler jedoch den Dienst versagen. Staub und defekte Kugellager führen mit der Zeit zu niedrigeren Umdrehungszahlen und einer schlechteren Kühlleistung; im schlimmsten Fall bleibt der Lüfter komplett stehen. Mit fatalen Folgen: Die Überhitzung führt meist zu unvermittelten Abstürzen.

Zum Glück lässt sich der Prozessorlüfter gegen ein neues Modell austauschen. Der Wechsel ist meist aber gar nicht so einfach, wie er zunächst erscheint. Denn bei vielen Herstellern ist der Lüfter mit einer fest klebenden Wärmeleitpaste am Prozessor befestigt. Lüfter und CPU scheinen oft miteinander verschweißt. Wer jetzt zu viel Gewalt anwendet, kann leicht den empfindlichen Prozessor oder die CPU-Halterung beschädigen.

Mit folgendem Trick lassen sich selbst hartnäckig verklebte Lüfter sanft entfernen. Einfach ungewachste Zahnseide in den Zwischenraum von Prozessor und Lüfter legen und behutsam zwischen den Komponenten hindurchziehen – schon sind Prozessor und Lüfter sauber getrennt.