Der Ruhezustand von Windows Vista in eine feine Sache. Damit speichert Vista den aktuellen Zustand auf der Festplatte, um beim nächsten Start nahtlos an derselben Stelle weiterarbeiten zu können. Viele Anwender verzichten allerdings auf den Komfort und fahren den Rechner lieber ganz normal herunter und starten ihn am nächsten Tag neu. Wer den Ruhezustand nicht nutzt, vergeudet meist aber eine Menge Festplattenplatz. Denn Vista reserviert auf der Festplatte in der Datei „hiberfil.sys“ so viel Speicherplatz, wie Arbeitsspeicher im Rechner verbaut ist. Verfügt der PC über 4 GB RAM, sind damit auch 4 GB Festplattenspeicher futsch.

Wer den Ruhezustand nicht nutzt, sollte ihn daher abschalten. Der reservierte Bereich auf der Festplatte wird damit wieder frei. Hierzu im Startmenü mit der rechten (!) Maustaste auf den Befehl „Alle Programme | Zubehör | Eingabeaufforderung“ klicken und den Befehl „Als Administrator ausführen“ aufrufen. Mit dem Befehl

powercfg -H off

wird anschließend der Ruhezustand deaktiviert. Jetzt muss nur noch die Ruhezustandsdatei auf der Festplatte gelöscht werden. Hierzu den Befehl „Start | Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme | Datenträgerbereinigung“ aufrufen. Anschließend in der Rubrik „Zu löschende Dateien“ die Option „Ruhezustandsdateibereinigung“ ankreuzen und mit OK bestätigen.