Die Sandbox für den eigenen Rechner

Wer neue Programme auf dem Rechner installiert, geht immer ein gewisses Risiko ein. Denn niemand kann garantieren, dass sich hinter dem Download oder dem Gratisprogramm auf der CD/DVD nicht ein Schädling verbirgt. Ist die neue Software erst einmal gestartet, kann es schon zu spät sein. Handelt es sich um einen Schädling, kann er im schlimmsten Fall Teile der Festplatte löschen. Profis setzen daher eine Technik namens „Sandbox“ ein. Hierbei wird die „verdächtige“ Software in einen digitalen Sandkasten verfrachtet. Dort kann sie tun und lassen was sie möchte, hat aber keinen Zugriff auf systemkritische Bereiche. Die Software wird eingesperrt. Das Pfiffige dabei: Das Programm selbst bekommt von dem digitalen Gefängnis nichts mit. Die Sandbox simuliert alle Festplattenzugriffe und gaukelt der Software vor, tatsächlich auf der echten Festplatte schreiben und lesen zu dürfen. Der virtuelle Sandkasten eignet sich ideal, um Software gefahrlos auszuprobieren.

Bislang waren Sandbox-Lösungen kompliziert oder teuer. Mit dem Gratistool „Sandboxie“ gibt es jetzt eine kostenlose Variante. Damit lässt sich auf jedem Windows-XP- und Vista-Rechner eine Sandbox einrichten. Alle innerhalb der Sandbox gestarteten Programme erhalten auf der Festplatte nur noch Leserechte. Alle Schreibzugriffe bleiben im Sandkasten „hängen“ und werden von „Sandboxie“ nur simuliert.

Die eigene Sandbox für den PC:

http://www.sandboxie.com

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