Beim Telefonieren über Skype ist die Sprachqualität selbst bei langsamen Internetverbindungen meist tadellos. Zu Aussetzern kommt es nur selten. Falls es doch einmal ruckelt, lässt sich die Ursache schnell herausfinden. Hierzu über den Befehl “Ansicht | Optionen” im Menü “Erweitert | Verbindungen” die Funktion “Während des Gesprächs technische Informationen anzeigen” einschalten. Jetzt blendet Skype eine Liste wichtiger Verbindungsdaten ein.

Interessant sind hier die Werte “Packetloss”, “Roundtrip”, “Relay” und “CPU-Usage”. Sollte während des Gesprächs ein Paketverlust (Packetloss) von über fünf Prozent, eine Verzögerung (Roundtrip) von mehr als 300 ms und ein Relay größer “3” auftreten, liegt es an der Internetverbindung. Die Verbindung zum Gesprächspartner ist zu langsam oder zu weit entfernt.

Liegt hingegen die Prozessorauslastung (CPU-Usage) konstant bei über 80 Prozent, ist der eigene Rechner schuld. Vermutlich sind dann im Hintergrund zu viele Programme im Einsatz, die den PC und damit Skype bremsen. Einfach einige Programme schließen, und schon ist die Skype-Verbindung wieder einwandfrei.

Übrigens: Falls gerade kein Gesprächspartner für den Verbindungstest parat ist, lässt sich mit “Echo 123” auch eine Testverbindung zu den Skype-Servern herstellen.

Hier gibt es das kostenlose VoIP-Tool Skype:

http://www.skype.com/intl/de/