Das Grafikprogramm Adobe Photoshop geht nicht gerade sparsam mit dem Arbeitsspeicher um. Selbst bei einem Arbeitsspeicher von einem GByte RAM stößt Photoshop schnell an seine Grenzen. Wird dann ein großes Foto mit einem Filter verändert, verweigert Photoshop mitunter den Dienst. Mit einem Trick lassen sich auch bei knappem Speicher umfangreiche Bildbearbeitungen durchführen.

Hierzu in der Ebenenpalette in das Register „Kanäle“ wechseln und dort den Filter nacheinander auf jeden einzelnen Kanal anwenden. Das kostet zwar mehr Zeit, verbraucht aber weniger Speicher und führt zum selben Ergebnis. Noch sparsamer geht Photoshop mit dem Arbeitsspeicher um, wenn in der Kanalpalette über der Befehl „Kanäle teilen“ (zu finden im Pfeilmenü in der rechten oberen Ecke der Palette) aufgerufen wird. Jetzt lassen sich die Filter auf die geteilten Kanäle anwenden und das Bild anschließend über den Befehl „Kanäle zusammenfügen“ wieder zusammensetzen.

Einziger Wermutstropfen: Da beim Aufteilen mit Graustufenbildern gearbeitet wird, funktionieren die Tricks nur bei Filtern, die nicht auf die Farbinformationen des Bildes angewiesen sind.