Auch bei modernen Betriebssystemen wie Windows XP oder Windows Vista gibt es noch das gute alte DOS (Disc Operating System), den Vorgänger von Windows. Bei XP und Vista heißt es zwar nicht mehr DOS, sondern “Eingabeaufforderung”, dient aber noch immer dieselben Zwecke wie vor 20 Jahren.

Über Textbefehle wie “copy” oder “dir” lassen sich im Textmodus Dateien kopieren oder Verzeichnislisten einblenden. Vor allem erfahrene PC-Benutzer setzen die DOS-Box gerne ein, um mehrere Dateien gleichzeitig umzubenennen oder Dateiattribute anzupassen. Wichtig dabei ist die korrekte Schreibweise der Befehle. Um Buchstabendreher oder andere Fehler in Pfadangaben zu vermeiden, lässt sich das DOS-Fenster austricksen. Der komplette Pfad zu Ordnern und Dateien wird per Drag and Drop in die Befehlszeile kopiert.

Hierzu ein Explorer-Fenster öffnen und die gewünschte Datei bzw. den Ordner mit gedrückter Maustaste in das Fenster der Eingabeaufforderung ziehen. Dort die Maustaste wieder loslassen. In der Befehlszeile erscheint die komplette Pfadangabe zur Datei. Leider klappt das nur bei Windows 2000 und Windows XP. Nutzer von Windows Vista müssen einen Umweg gehen: Im Explorer bei gedrückter [Shift]-Taste mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Objekt klicken und den Befehl “Als Pfad kopieren” aufrufen. Die Pfadangabe wird in die Zwischenablage kopiert und lässt sich per Rechtsklick und den Befehl “Einfügen” in das DOS-Fenster einsetzen.