Über die Lesezeichen-Symbolleiste sind alle Lieblingswebseiten nur einen Mausklick weit entfernt. Allerdings kostet die praktische Symbolleiste eine Menge Platz: Da die Lesezeichen-Symbolleiste ständig sichtbar ist, bleibt für die eigentliche Webseite weniger Raum. Das lässt sich ändern. Mit einem Trick kann die Symbolleiste bei Bedarf automatisch ein- und ausgeblendet werden.

Um aus der statischen Symbolleiste eine dynamische zu machen, ist eine Änderung in der Konfigurationsdatei “userChrome.css” notwendig. Bei Windows XP befindet sich die Datei im Ordner:

C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzername\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\profiles\xxxxxxx.default

Windows Vista speichert die Konfigurationsdatei im folgenden Ordner:

C:\Benutzer\Benutzername\AppData\Local\Mozilla\Firefox\Profiles\ xxxxxxx.default

Die Zeichenfolge “xxxxxx” ist dabei eine Zufallskombination aus Zahlen und Buchstaben. Sollte der “Profiles”-Ordner nicht sichtbar sein, lässt er sich mit der Option “Alle Dateien und Ordner anzeigen” im Dialogfenster “Extras | Ordneroptionen | Ansicht | Erweiterte Einstellungen” einblenden.

Sobald die Datei “userChrome.css” im Editor geöffnet ist, müssen folgende Zeilen eingefügt werden:

#PersonalToolbar {display: none;}

#navigator-toolbox:hover > #PersonalToolbar {display: -moz-box;}

Beim nächsten Start blendet Firefox die Lesezeichen-Symbolleiste zunächst aus. Erst wenn der Mauszeiger sich in den Menübereich des Browsers bewegt, erscheint die Leiste an gewohnter Position. Wandert die Maus wieder zurück, wird die Symbolleiste ausgeblendet und macht Platz für die Webseite.