Thermodrucker sind günstig. Sie verbrauchen keinen Toner und keine Tinte, da die Schrift in das Papier eingebrannt wird. Daher kommen die günstigen Thermodrucker immer dort zum Einsatz, wo viel gedruckt wird – etwa im Supermarkt. Die Sache hat allerdings einen Haken: Bereits nach wenigen Monaten sind die meisten Quittungen und anderen Thermoausdrucke nicht mehr lesbar. Das macht aber nichts. Denn mit einem Scanner und einem Bildbearbeitungsprogramm werden verblichene Thermodrucke wieder lesbar.

Das Thermopapier sollte zunächst mit einer Auflösung von mindestens 600 dpi gescannt werden, am besten mit einer verringerten Helligkeitseinstellung. Den Scan anschließend in einem Bildbearbeitungsprogramm öffnen und hier die Helligkeit weiter reduzieren und den Kontrast erhöhen. Den Schritt so lange wiederholen, bis die Schrift wieder lesbar wird. Selbst bei fast unleserlichen Faxen und Quittungen kommt so der Inhalt wieder zum Vorschein.