Wer häufig Dateien mit der Maus verschiebt oder kopiert, kennt das Drag-and-Drop-Verfahren aus dem Effeff: Beide Fenster nebeneinander anordnen, die Datei mit der Maus im Quellordner packen und mit gedrückter Maustaste im anderen Ordner wieder fallenlassen. Was viele Anwender aber nicht wissen: Das Ziehen und Fallenlassen funktioniert auch bei minimierten Fenstern. Dann klappt die Mausschieberei selbst dann, wenn der Zielordner nicht sichtbar ist, weil er zum Beispiel von anderen Fenstern verdeckt wird oder auf die Taskleiste minimiert wurde.

So funktioniert’s: Wie gewohnt die Datei mit der Maus anklicken und die Maustaste gedrückt halten. Jetzt die Datei auf das Symbol des Zielordners in der Taskleiste ziehen und etwa eine Sekunde warten (die Maustaste dabei natürlich weiterhin gedrückt halten). Und siehe da: Wie von Geisterhand springt das zuvor unsichtbare Fenster nach vorne. Jetzt die Datei in das geöffnete Fenster zu ziehen, ist nur noch ein Klacks.

Übrigens: Wenn die Datei auf den Desktop soll und es dort vor Fenstern wimmelt, muss die Datei nur mit gedrückter Taste über einen freien Bereich der Taskleiste gezogen werden. Nach einer kurzen Pause minimiert Windows automatisch alle Fenster und gibt den Weg zum Desktop frei.