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Meine Güte, was in der Welt der Suchmaschinen derzeit alles los ist. Google hat seinem Suchdienst gerade in den USA einige neue schicke Funktionen spendiert. Fast zeitgleich ist der Antwortdienst Wolfram Alpha an den Start gegangen (der nicht ganz so beeindruckende Ergebnisse liefert wie von vielen erwartet).

Und nun meldet sich auch noch Microsoft auf der Bühne zurück und kündigt einen komplett neuen Suchdienst an (als Ersatz für die eher glücklose, weil kaum genutzte Suchmaschine live.com): Bing heißt Microsofts neuer Suchdienst, der am 3. Juni an den Start gehen soll.

Bing – was für ein Name. So ähnlich wie Wolfram Alpha soll uns auch Bing nach der Eingabe des obligatorischen Suchbegriffs nicht allein mit Webseiten versorgen, sondern möglichst konkrete Antworten bieten – oder Entscheidungshilfen. Wer zum Beispiel eine Flugnummer eingibt, soll konkrete Angaben zum Flug bekommen (Strecke, Abflugzeit, Flugzeugtyp etc.). Auch aktuelle Aktienkurse oder Sportergebnisse soll Bing auf Knopfdruck verraten.

Allerdings erst mal nur in den USA. In Deutschland wird es noch eine Weile dauern, bis Bing ähnlich schlaue Antworten liefert, denn in Deutschland wird Bing in einer abgespeckten Version gestartet und erst auch nur im Betabetrieb. Erst nach und nach soll Bing Germany schlau(er) werden. So wird Bing zum Beispiel auf die Datenbasis des Verbraucherportals Ciao.de zurückgreifen, wenn jemand eine konkrete Frage zu einem Produkt stellt.

Was Bing tatsächlich kann, wird man ab 3. Juni sehen können. Dann wird sich zeigen, ob Bing hält, was Microsoft-Chef Steve Ballmer verspricht, nämlich dass wir Nutzer „Informationen schneller finden und die gefundenen Informationen besser nutzen können“ sollen. Damit wir auch nicht vergessen, Bing mal auszuprobieren, will Microsoft eine geschätzt hundert Millionen Dollar teure Werbekampagne starten.

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