In Sachen Stromverbrauch kann es am USB-Bus schnell eng werden. Den angestöpselten Geräten stehen pro USB-Bus maximal 500 mA (Milli-Ampere) zur Verfügung. Mit einer versteckten Funktion lässt sich herausfinden, welches USB-Gerät wie viel davon verbraucht.

Nützlich sind die Informationen, um herauszufinden, ob es am USB-Bus stromtechnisch zu eng wird und ein aktiver USB-Hub sinnvoll wäre. Ein Hub mit eigener Stromquelle würde weitere USB-Busse mit jeweils eigener 500-mA-Grenze ergänzen.

Um den Stromverbrauch der USB-Geräte zu ermitteln, muss zunächst der Geräte-Manager geöffnet werden, etwa mit der Tastenkombination [Windows-Taste]+[Pause] und dem Befehl „Geräte-Manager“. Hier doppelt auf „USB-Controller“ und mit der rechten Maustaste auf „USB-Root Hub“ klicken. Im Kontextmenü den Befehl „Eigenschaften“ aufrufen. Im Register „Stromverbrauch“ steht aufs Milli-Ampere genau, welches Gerät wie viel verbraucht.

Wichtig dabei: Die 500-mA-Grenze gilt pro USB-Bus. Bei den meisten Rechner gibt es mehrere USB-Busse mit jeweils eigenen Grenzen, etwa einen vorne und einen weiteren hinten am Gehäuse. Wird es an einem Bus eng, lässt sich die Situation entschärfen, indem Geräte einfach umgestöpselt und auf mehrere USB-Anschlussgruppen verteilt werden. Erst wenn das nicht mehr reicht, muss ein aktiver USB-Hub mit eigener Stromversorgung her.