Brigitte Zypries über Google SMS

Im Zweifel reicht es ja schon, energisch gegen etwas zu sein – mit lästigen Details oder störender Fachkenntnis muss man sich da nicht weiter aufhalten. Das gilt leider ganz besonders für Politiker. Dafür gibt es reichlich Belege.

Jetzt auch wieder einen, nämlich ein Youtube-Video, in dem sich Noch-Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in einer Podiumsdiskussion über das Thema Google SMS äußert. Klingt jedenfalls so, als wollten wir kein Google SMS.

Brigitte Zypries erklärt »Google SMS«

Youtube Video: Erst bei Anklicken werden Daten zu Google/Youtube übertragen

Was das sein soll? Keiner weiß es. Auch Frau Zypries ist sich nicht sicher, ob es nicht doch Google Mail oder Google Wave heißt. Vielleicht war aber ja auch Google Streetview oder Google Books gemeint? Schwer zu sagen… Google SMS jedenfalls gibt es nicht. Noch nicht.

3 Kommentare zu „Brigitte Zypries über Google SMS“

  1. Ich denke, man erwartet von Politikern zu viel. Wie soll denn eine Justizministerin in jedem erdenklichen Spezialgebiet, das ihren Zuständigkeitsbereich berührt 100% fit sein? Dafür hat sie Staatssekretäre etc. und wird im Zweifel – auch wenn vielleicht der eine oder andere Fachbegriff nicht sitzt – eine Position vertreten, die zuvor mit ausreichend Sachverstand entwickelt wurde. Ob man mit dieser Position dann übereinstimmt ist natürlich ein anderes Thema, aber allein von der unsicheren Verwendung von Spezialbegriffen auf mangelnde Kenntnis zu schließen halte ich für weit übers Ziel hinaus geschossen.

  2. Pingback: Tweets die Brigitte Zypries über Google SMS | schieb.de erwähnt -- Topsy.com

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