In der Standardeinstellung legt Windows Vista Schattenkopien an, um auf ältere Dateiversion zurückgreifen oder im Notfall das System wiederherstellen zu können. Die Krux an der Sache: Schattenkopien belegen jede Menge Speicherplatz, der gerade bei Netbooks oder SSD-Festplatten schnell knapp werden kann. Die Lösung: Um Speicherplatz zu sparen, aber nicht komplett auf den Dateischutz verzichten zu müssen, lassen sich Schattenkopien begrenzen.

Damit Windows nur ein bestimmtes Festplattenkontingent für Schattenkopien verwendet, muss zuerst das Kommandozeilenfenster im Adminmodus öffnen. Hierzu ins Suchfeld des Startmenüs „cmd“ eingeben, mit der rechten Maustaste auf den oberen Eintrag „cmd“ klicken und den Befehl „Als Administrator ausführen“ aufrufen. Mit dem Befehl

vssadmin list shadowstorage

den aktuellen Status der Schattenkopien einblenden. Wie viel Speicherplatz zurzeit für Schattenkopien reserviert wird, steht in der Zeile „Max. Schattenkopie-Speicherbereich“.

Mit dem Befehlsschalter „resizer“ lässt sich der Speicherplatz zu beschränken. Ein Beispiel: Um den maximalen Speicher auf der Festplatte C: auf maximal 10 GB zu begrenzen, folgenden Befehl eingeben und mit [Return] bestätigen:

vssadmin resize shadowstorage /on=C: /for=C: /Maxsize=10GB

Ob’s geklappt hat, verrät ein erneuter Aufruf des Befehls

vssadmin list shadowstorage