Die Systemwiederherstellung sorgt dafür, dass im Notfall der Rechner wieder in einen früheren funktionierenden Systemzustand versetzt werden kann. Eigentlich eine praktische Sache. Allerdings schlucken die gespeicherten Systemzustände eine Menge Platz auf der Platte. Wer den Rechner sowieso mit Backup- oder Image-Programme sichert, kann die Systemwiederherstellung komplett abschalten.

Hierzu in der der Systemsteuerung in den Bereich „System und Wartung/Sicherheit | System | Computerschutz“ (bei Windows XP „System | Systemwiederherstellung“) wechseln. Anschließend auf „Konfigurieren“ klicken und die Einstellung „Computerschutz deaktivieren“ bzw. „Systemwiederherstellung deaktivieren“ wählen. Ab sofort werden keine Wiederherstellungspunkte mehr angelegt. Wichtig: Die Platzspar-Maßnahme sollte nur durchgeführt werden, wenn der Rechner auf andere Weise gesichert wird.

Übrigens: Wer den Rettungsanker nicht vollständig abschalten aber trotzdem Platz sparen möchte, kann auch nur die alten Wiederherstellungspunkte löschen und den jeweils aktuellen behalten. Wie das geht, steht im Tipp „Datenträgerbereinigung“ (http://www.schieb.de/664409/datentraegerbereinigung).

1 Antwort
  1. Jenz
    Jenz sagte:

    Das Abschalten der Systemwiederherstellung unter Windows 7 ist zwar grunsätzlich sinnvoll wenn der PC anderweitig gesichert wird, allerdings sollte man sich zwei Mal überlegen ob man auch die Funktion der „vorherigen Dateiversionen“ deaktivieren möchte.
    Diese hat nicht nur mir schon oft den Tag gerettet, z.B. wenn man aus versehen eine Datei falsch überspeichert oder gelöscht hat – da sind die transparent angelegten Schattenkopien doch sehr nützlich.

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