Um im Notfall den Rechner wieder in einen früheren, funktionierenden Zustand versetzen zu können, legt Windows Vista in regelmäßigen Abständen Wiederherstellungspunkte an. Das Problem dabei: Ältere Systemwiederherstellungspunkte werden nach einigen Wochen überschrieben und sind unwiederbringlich verloren. Mit folgendem Trick lassen sich Wiederherstellungspunkte sichern und separat speichern.

Alle Systemwiederherstellungspunkte werden im Ordner „System Volume Information“ abgelegt, der standardmäßig unsichtbar ist. Um ihn anzuzeigen, den Windows Explorer starten, den Befehl „Organisieren | Ordner- und Suchoptionen“ aufrufen und unter „Ansicht“ die Option „Alle Dateien und Ordner anzeigen“ aktivieren und die folgenden Optionen ausschalten: „Geschützte Systemdateien ausblenden“ sowie „Freigabe-Assistent verwenden“.

Dann im Windows Explorer mit der rechten Maustaste auf den Ordner „System Volume Information“ klicken und den Befehl „Eigenschaften“ aufrufen. Im Register „Sicherheit“ mit „Fortsetzen“ und „Hinzufügen“ den eigenen Benutzernamen ergänzen. Unter „Berechtigungen“ das Recht „Vollzugriff“ ankreuzen. Jetzt kann problemlos auf die Systemwiederherstellungspunkte (erkennbar an den Dateien mit kryptischen Zahlen-/Buchstabenkombinationen) zugegriffen und jeder Wiederherstellungspunkt separat auf einem externen Datenträger gesichert werden.

2 Kommentare
  1. Brigitt
    Brigitt sagte:

    Schön wär’s gewesen… leider verweigert mir mein vista jegliches kopieren – ich habe keine Berechtigung für diesen vorgang – als admin
    hat jemand eine idee? Seufz, Danke, B.

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