Bislang konnte Xbox-360-Benutzer ihre Speicherstände, Nutzerprofile und Spieledaten ausschließlich auf speziellen, leider recht teuren Speicherkarten für die Xbox 360 speichern – oder wahlweise auf Festplatte, sofern vorhanden. Ab sofort können nun auch handelsübliche USB-Sticks verwendet werden, dafür sorgt ein Firmware Update, das Microsoft Dienstag zur Verfügung gestellt hat. Die Konsole akzeptiert nun USB-Sticks mit 1 bis 16 GByte Speicherkapazität. Die Konsole überprüft das Tempo der Sticks und gibt eine Warnung aus, sollten sie zu langsam sein.

Etwa ein halbes GByte wird für interne Zwecke reserviert, der Rest steht für Anwenderdaten und Spielstände zur Verfügung. USB-Sticks lassen sich nun auch als Cache benutzen: Der Inhalt der Disc wird auf USB-Speicher geholt. Vorteil: Die Disc muss nicht mehr im Laufwerk rotieren, was den Lärmpegel enorm reduzieren hilft.