Bildschirmabbildungen erstellen die meisten Anwender mit der [Druck]-Taste, die den kompletten Desktop als Foto in die Zwischenablage legt. Mit [Strg][V] wird er ins Gimp-Fenster eingefügt. Wer nur einzelne Fenster fotografieren möchte, kann die versteckte Bildschirm-Funktion von Gimp verwenden.

Seit der Version 2.6 ist Gimp mit einem Screenshot-Werkzeug ausgestattet. Aufgerufen wird’s mit dem Befehl “Datei | Erstellen | Bildschirmfoto”. Im WinSnap-Fenster lässt sich wahlweise ein einzelnes Fenster oder der ganze Bildschirm abfotografieren. Bei Einzelfensterfotos nach einem Klick auf “Aufnehmen” das Fadenkreuz mit gedrückter Maustaste auf das gewünschte Fenster ziehen. Der fertige Screenshot erscheint in einem neuen Gimp-Fenster. Mit der Funktion “nach x Sekunden Pause” wird die Aufnahme nach dem Klick auf “Aufnehmen” verzögert. Das ist sinnvoll, wenn zum Beispiel vor dem Abfotografieren noch Fenster oder Bildschirminhalte arrangiert werden sollen.

2 Kommentare
  1. Göran
    Göran sagte:

    Was an dieser Funktion in Gimp ist “versteckt”? Sie ist seit Lange – noch vor Version 2.6 – ganz normaler Bestandteil des Funktionsumfangs von Gimp.

  2. Helmut
    Helmut sagte:

    Hallo @ All
    Obwohl Gimp gut ist, geht es doch einfacher.
    Da ich selten den ganzen Desktop brauche, sondern nur den aktiven Teil vom Bildschirm brauche, benutze ich “Druck” selten.
    Bei XP, die Tastenkombination AltGr + Druck benutzen.
    Dann in Word,Wordpad oder Paint mit JPG oder ähnliches Format abspeichern.
    Nur darauf achten dass das Fenster,Win-Meldungen Webseiten usw.
    “aktiv” sind.
    Ob es bei Vista oder Win_7 funktioniert weiß ich nicht.
    lg Helmut

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