Was im Netzwerk freigegeben wird, ist für alle Netzwerkteilnehmer sichtbar. Über die Netzwerkumgebung kann jeder sehen, welche Ordner auf dem eigenen Rechner freigegeben wurde. Was viele nicht wissen: Freigaben lassen sich auch verstecken. Man kann sie immer noch nutzen, sieht sie aber nicht sofort.

Das Verstecken von Freigaben geht ganz einfach: Beim Freigeben muss am Ende des Freigabenamens nur ein Dollarzeichen angehängt werden. Verwendet man zum Beispiel statt „Geheimdaten“ den erweiterten Namen „Geheimdaten$“, erscheint die Freigabe nicht in der Netzwerkumgebung anderer Rechner. Nutzen lässt sich die Freigabe trotzdem – man muss nur den genauen Namen kennen und zum Beispiel den kompletten Pfad wie „\\Netzrechner\Daten\Geheimdaten$“ eingeben.

Wichtig: Das Verstecken klappt nur bei Windows-Rechnern. Linux-Rechner können die versteckten Freigaben ohne weiteres in der Netzwerkübersicht sehen.