Die Benutzerkontensteuerung sorgt dafür, dass systemnahe Befehle nicht ohne Nachfrage gestartet werden. Das gilt auch für Systemtools wie den Registryeditor. Wer die Benutzerkontensteuerung nicht komplett abschalten möchte, kann die lästige Sicherheitsabfrage nur für bestimmte Programme deaktivieren.

Um die Benutzerkontensteuerung für einzelne Systemprogramme zu deaktivieren, die Aufgabenplanung von Windows öffnen (Start | Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme). In der rechten Spalte auf „Aufgabe erstellen“ klicken, einen Namen eingeben (zum Beispiel „Registryeditor“) und „Mit höchster Priorität“ aktivieren. Ins Register „Aktionen“ wechseln und mit „Neu“ eine neue Aktion einrichten:

Aktion: Programm starten

Programm/Skript: Pfad zum Systemprogramm, etwa „C:\Windows\regedit.exe“

Mit OK bestätigen und im Register „Bedingungen“ alle Häkchen entfernen. Per Klick auf OK die neue Aufgabe speichern.

Im letzten Schritt eine Verknüpfung zur Aufgabe anlegen: Mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Desktops klicken und den Befehl „Neu | Verknüpfung“ aufrufen. Ins Eingabefeld folgendes eintragen:

C:\Windows\System32\schtask.exe /Run /TN <Name der Aufgabe>

Als <Name der Aufgabe> die Bezeichnung aus der Aufgabenplanung eintragen, etwa

C:\Windows\System32\schtask.exe /Run /TN Registryeditor

Wird der Registryeditor über die neue Verknüpfung gestartet, verzichtet Windows auf die lästige Sicherheitsabfrage. Für alle anderen systemrelevanten Befehle bleibt es bei den Warnfenstern.