Windows sorgt automatisch für eine aufgeräumte Festplatte. Mit einer Ausnahme: bei der Defragmentierung wird die Auslagerungsdatei nicht angetastet, da sie als Systemdatei gekennzeichnet ist. Folgender Trick sorgt dafür, dass die Auslagerungsdatei nie mehr fragmentiert wird.

Um die Auslagerungsdatei zu optimieren, folgendermaßen vorgehen:

1. Zuerst muss die Auslagerungsdatei vorübergehend deaktiviert werden. Hierzu in der Systemsteuerung in den Bereich „System und Sicherheit | System | Erweiterte Systemeinstellungen“ wechseln. Im Register „Erweitert“ bei „Leistung“ auf „Einstellungen“ klicken. Dann ins Register „Erweitert“ wechseln, auf „Ändern“ klicken und das Häkchen bei „Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten“ entfernen. Dann bei allen Laufwerken die Option „Keine Auslagerungsdatei“ wählen und alle Fenster mit OK schließen.

2. Jetzt den Rechner komplett defragmentieren – wahlweise mit Windows-Bordmitteln oder Defragmentierprogrammen von Drittherstellern.

3. Danach die Auslagerungsdatei wieder anlegen, dabei aber auf die automatische Verwaltung verzichten. Stattdessen die Option „Benutzerdefinierte Größe“ verwenden und bei „Anfangsgröße“ und „Maximale Größe“ denselben Wert eintragen. Ideal ist die im Feld „Empfohlen“ angegebene Größe.

Der Vorteil der benutzerdefinierten Größe: Die Auslagerungsdatei wird nur einmal angelegt, bleibt immer gleich groß und kann dadurch nicht mehr fragmentiert, also zerstückelt und auf der Festplatte verteilt werden.