Bei vielen Notebooks und PCs teilen sich Rechner und Grafikkarte den Arbeitsspeicher. Beim sogenannten Shared-Memory-Modell zwackt die Grafikkarte einen Teil des Arbeitsspeichers ab – der dann für Windows fehlt. Gebraucht wird der Grafikkartenspeicher aber nur für Spiele oder aufwändige 3D-Anwendungen. Werden die eh nicht eingesetzt, kann man den Speicher auch komplett Windows zugutekommen lassen.

Sind im Rechner zum Beispiel 1 GB RAM verbaut, und nimmt sich die Grafikkarte davon 256 MB, bleiben für Windows nur noch schlappe 750 MB. Ob und wie viel Arbeitsspeicher von der Grafikkarte belegt werden, lässt sich im BIOS einstellen. Meist befindet sich die Option im BIOS-Menü „Integrated Peripherals“ unter „AGP Aperture Size“ oder „Shared Memory“. Wird der Rechner nur für Office-Anwendungen und zum Surfen genutzt, reicht ein Wert von 8 bis 64 MB.