Achtsame Computerbenutzer wissen: Vorsicht bei E-Mail-Anhängen, denn darin können sich Schadprogramme wie Viren, Würmer oder Trojaner verbergen. Auch auf CDs und Disketten können sie sich verstecken, aber die legt heute kaum noch jemand in seinen PC.

Wer hätte aber gedacht, dass auch eine Computermaus durchaus mit einem Schnüffelprogramm versehen sein kann? Ist aber so. Eine auf IT-Sicherheits spezialisierte Firma hatte den Auftrag, testweise in ein Firmennetzwerk einzudringen – und hat ein spezielles Schnüffelprogramm geschrieben, das sogar den vorhandenen Virenschutz aushebelt, das Schnüffelprogramm in der Software einer Maus untergebracht und die Maus einem Mitarbeiter geschickt. Als Werbegeschenk. Wenige Tage später hat der die Maus an den USB-Port angeschlossen – und schwupps, schon hatten die Angreifer Zugriff auf das Firmennetzwerk.

Privatleute dürften von derartigen Angriffen verschont bleiben. In Firmen bedeutet das aber: Umdenken.

2 Kommentare
  1. del Necesario
    del Necesario sagte:

    Muss mich da Core anschließen. An dieser Stelle möchte ich mich auch mal für die aktuellen und informativen Newsletter von Herrn Schieb bedanken. Ich freue mich immer wieder, wenn ich einen Newsletter mit Neuigkeiten bekommen. Bisher waren meines Erachtens die Informationen aktuell und von guter Qualität.

    Auch dieser Artikel ist sehr hilfreich und bewahrt vielleicht sogar einige Firmen vor großen Verlusten (was würde man nun denken, wenn man aus China eine Computermaus als Werbegeschenk erhält) 😉

    Bitte informieren Sie uns weiter auf dem hohen Niveau, auf das uns das lesen nicht vergehe 🙂 Danke!

  2. Core
    Core sagte:

    ganz ehrlich, wer kommt den auf sowas! hammer info. an sowas hätte ich nie und nimmer gedacht.

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