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FDP-Mann Chatzimarkakis ist seinen Doktor los

13.07.1900 | Von Jörg Schieb

Tipps

Ich kann nicht sagen, dass ich traurig bin – diesmal kann ich es richtig gut verstehen, dass Jorgo Chatzimarkakis seinen Doktortitel hergeben musste. So hat heute (13.07.2011) die Uni Bonn entschieden.

Wie vielleicht einige Leser wissen: Chatzimarkakis hat auch bei mir abgeschrieben. Das hat Vroniplag dankenswerterweise herausgefunden und dokumentiert. Der FDP-Politiker hat einige Absätze aus einem Buch von mir übernommen, mit einer dezenten Fußnote versehen, aber ohne das Zitat eindeutig zu kennzeichnen.

Die Hochschule hatte mehrere Wochen lang die verdächte Dissertation untersucht und auf Mängel überprüft. In der Dissertation haben die Prüfer offensichtlich ausreichend viele Fälle von Plagiaten entdeckt, die aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten und eben auch Fachbüchern 😉 entnommen oder entlehnt wurden, als wörtliche Übernahmen waren sie nicht gekennzeichnet, begründet die Universität ihre Entscheidung.

Ich mache jetzt mal eine Flasche Sekt auf!




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4 Kommentare to “FDP-Mann Chatzimarkakis ist seinen Doktor los”

  1. del Necesario meint:

    ich glaube nicht, dass sich die Doktorväter die Arbeit machen, jede einzelne Textstelle mit der entsprechenden Quelle nachzuschlagen. Zumal doch immer wieder in den Medien das Vertrauensverhältnis von Doktorvater zu Doktorand erwähnt wird.

    Aber es bleibt mir völlig unverständlich wie man so blöd sein kann, falsch zu zitieren….das gehört doch echt zu den einfachsten Grundregeln des Studiums, und wissenschaftliche Arbeiten zu erstellen sind Inhalte des Studiums. Es gibt ganz klare Regeln über die Zitierweise. Wer eine Doktorarbeit schreibt muss sich, wenigstens eine halbe Stunde, damit auseinandersetzen und eigentlich kann das dann nur noch jemand falsch machen der entweder dumm ist, oder jemand der bewusst täuscht weil er faul ist bzw denkt, er komme damit durch.

    Genau deshalb ist es einfach nur lächerlich was die ganzen Politiker in letzter Zeit abziehen, mit ihren großen Reden über Unschuld und Vonsichweisungen. Das einzige was sie damit erreichen ist, den Ruf der Politiker zu schaden……

  2. quasar meint:

    Bei aller berechtigten Empörung über die Plagiatoren: Wieso fällt es den sog. Dotorvätern (und -müttern) nicht auf, dass ihre Doktoranden falsch zitieren oder abschreiben. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…

  3. Michael Döring meint:

    Warum werden diese Plagiatoren nicht von den Rechteinhabern anständig verklagt? Das ist doch eindeutig eine Raubkopie. Wenn ich fremde Inhalte als eigene Texte ausgebe, dann ist das schlicht ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Also, haut diesen Doktor-Klauern endlich mal anständig auf die Finger!

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  1. […] enttäuscht , wie der Stern berichtet. Er sollte vielmehr froh sein, wenn ihn Betroffene wie etwa Jörg Schieb, von denen er abgeschrieben hat (und das in überaus peinlicher Manier!) , nicht anzeigen…! […]